Gemeinsames Weihnachtsessen
meine Ernährung

Weihnachten „light“

Die Festtage genießen mit weniger Kalorien

von Corinna Dürr (Kommentare: 0) , Foto: Freepik

Gänsebraten und Speckknödel, Zimtsterne und Glühwein – in der Weihnachtszeit lauern verführerische Kalorienbomben auf uns. Aber sollen wir uns über die Festtage etwa miesepetrig an strenge Diätregeln klammern und auf weihnachtlich duftende Leckereien verzichten? Natürlich nicht. Hier habe ich einige Tipps und Tricks für dich, wie du deine Ernährung an den Feiertagen mit weniger Kalorien und trotzdem voller Genuss gestalten kannst.

Wohlbefinden zu Weihnachten: weniger ist mehr

Genießen heißt, sich Zeit zu gönnen, um das Essen bewusst wahrzunehmen, zu schmecken, zu riechen, die Konsistenz zu spüren und die verschiedenen Aromen zu entdecken. Gerade die Feiertage bieten dir mehr Zeit für Genuss. Iss bewusst langsam, kaue gründlich und achte mit allen Sinnen auf das, was du isst. Höre auf, wenn es am schönsten ist und spüre dem Genuss nach. So isst du weniger, hast aber mehr davon.

Entenbrust statt Gänsehaut

Lass beim Gänsebraten möglichst die Haut weg. Wenn du auf feine Entenbrust ohne Haut umsteigst, sparst du fast zwei Drittel Kalorien.

Fisch und Fleisch natur

Wenn du zu Weihnachten gerne Fisch isst, bereite ihn besser ohne Panade zu, denn die saugt viel Fett auf und überlagert das feine Fischaroma. Grille ihn lieber mit Kräutern und Gewürzen im Ofen. Das Gleiche gilt übrigens für Fleisch.

Kartoffelsalat light

Mit Joghurt-Dressing statt fetter Mayonnaise kannst du Kartoffelsalat deutlich „erleichtern“. Gib reichlich Gurken und vielleicht noch Radieschen dazu, dann schmeckt es noch frischer und knackiger. Schau bei den Würstchen auf den Fettgehalt und die Kalorienangaben. Geflügelwürstchen haben oft weniger Kalorien.

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Pastinakenpommes statt Bratkartoffeln

Als Beilage bereite Petersilien- oder Pellkartoffeln zu oder probiere ohne Fett im Ofen gebackene und pikant gewürzte Kartoffel-, Süßkartoffel oder Pastinakenstifte. Die haben nur halb so viele Kalorien wie Bratkartoffeln. Statt Speckknödeln versuche doch mal Pilz- oder Spinatknödel. Zu deftigen Gerichten passen auch Vollkornreis oder Vollkornnudeln als Beilagen mit vielen Ballaststoffen, die kalorienarm satt machen.

Leichte Suppen und Soßen

Verwende für Soßen statt Sahne lieber Joghurt oder Gemüsepüree. Üppige Cremesuppen kannst du durch feine Consommé oder pürierte Gemüsesuppen ersetzen.

Viel Gemüse

Tische viel frisches Gemüse auf und iss dich vor allem daran satt. Pilze schmecken winterlich-würzig und haben kaum Kalorien. Rotkohl kann man auch knackig mit wenig Fett garen und fruchtig mit Äpfeln oder Preiselbeeren und weihnachtlichen Gewürzen wie Zimt und Nelken zubereiten. Feldsalat und Chicoree bringen als winterliche Salate zarte Frische ins Menü.

 

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Corinna Dürr

„Was kann man überhaupt noch essen? Was ist gesund?“ wird die Ernährungswissenschaftlerin Corinna Dürr oft gefragt. Gesunde Ernährung erscheint vielen aufwändig und kompliziert. Nicht so bei der gut gelaunten Ernährungsexpertin aus Bonn, die auch gerne mal etwas Süßes nascht. Einfach frisch und bunt essen, von allem ein bisschen, aber nicht zu viel, heißt ihre Devise. Und natürlich mit allen Sinnen genießen. Denn Essen soll gut tun und Freude machen, findet Corinna Dürr.

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