Den Stoffwechsel ankurbeln
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Den Stoffwechsel ankurbeln

Mit einfachen, aber nachhaltigen Maßnahmen zum Erfolg

von Christian Zehenter (Kommentare: 0) , Foto: ©LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com

Die einen brauchen nur eine Kugel Eis anzuschauen und nehmen schon zu, die anderen gönnen sich einen ganzen Eisbecher und setzen nicht ein bisschen Fett an. „Woran liegt das?“, fragst du dich. Das sind gute Futterverwerter, meinte man früher über die schlanken Glückspilze, die keine Kalorien zählen müssen. Tatsächlich bestätigen mittlerweile medizinische Forschungen, dass es Menschen gibt, die einen aktiveren Stoffwechsel haben als andere. Selbst in Ruhe verbrauchen sie mehr Kalorien.

Aber die gute Nachricht ist: Jeder kann seinen Stoffwechsel ankurbeln und setzt so nicht nur weniger Fett an, sondern fühlt sich schon bald rundum aktiver und gesünder.

Was bedeutet Stoffwechsel eigentlich?

Damit der Mensch atmen, laufen oder denken kann, braucht sein Körper Energie. Daher verbrauchen unsere Zellen jede Sekunde am Tag große Mengen davon. Und genau das ist die Aufgabe des Stoffwechsels: die Bestandteile aus der Nahrung, also die Nährstoffe, in den Zellen abzubauen oder umzubauen und dem Körper zuzuführen.

Bewegung hilft

Je mehr der Stoffwechsel gefordert wird, desto intensiver arbeitet er auch. Durch Bewegung kann der Energieverbrauch – und damit der Energiestoffwechsel – gesteigert werden. Wenn dein Körper ständig Kalorien verbrennen muss, wird er die vorhandene Nahrung auch besser nutzen. Es wird mehr Glukose verbrannt, der Blutzuckerspiegel sinkt. Wenn du dich also jeden Tag 20 bis 30 Minuten moderat bewegst, zum Beispiel Rad fährst, stramm spazieren gehst oder schwimmst, bringt das viel. Du wirst merken, wie schnell deine Leistungsfähigkeit steigt und dein Wohlbefinden zunimmt.

Starke Muskeln halten gesund

Außer Ausdauer- wirkt sich auch Kraftsport positiv auf den Stoffwechsel aus. Das muss kein intensives Training sein. Es geht nur darum, die Muskulatur zu fordern, denn sie ist das größte Stoffwechselorgan und je mehr sie beansprucht wird, desto mehr kommt der Stoffwechsel in Fahrt. Starke Muskeln haben übrigens noch andere Vorteile: Sie halten dich gesund, weil sie dein Immunsystem stärken und entzündliche Reaktionen im Körper verhindern.

Kleine Portionen, aber keine Diät

Üppige Mahlzeiten schlauchen den Stoffwechsel genauso wie Verzicht, also wenn dem Körper ständig zu wenige Kalorien zugeführt werden. Um Schwung in den Stoffwechsel zu bringen, sind kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt empfehlenswert.

Die richtige Ernährung entscheidet

Angeheizt wird der Stoffwechsel auch, wenn man Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte zu sich nimmt. Das sind etwa Gemüse, Obst, Getreide, Hülsenfrüchte aber auch fettarmes Fleisch oder Fisch. All diese Produkte haben viele Nährstoffe bei verhältnismäßig wenigen Kalorien.

Auf zuckerhaltige Lebensmittel solltest du möglichst verzichten, denn sie treiben deinen Blutzucker in die Höhe und lösen eine Insulinausschüttung aus. So wird durch den Stoffwechsel Energie gespeichert statt freigegeben. Zudem sinkt danach der Blutzucker stark ab – Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und erneuter Heißhunger auf Süßes sind die Folgen.

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Mitternacht-Snacks – Alptraum für den Stoffwechsel

Macht spätes Essen nun dick oder nicht? Seit Jahren gibt es immer wieder unterschiedliche Meinungen dazu. Klar ist: Im Vordergrund steht, wie viel Kalorien du am Tag zu dir nimmst – und nicht wann. Aber: Untersuchungen haben auch gezeigt, dass sich üppige Speisen abends oder fettige Snacks vor dem Schlafengehen negativ auf den Stoffwechsel auswirken und den Blutzucker unnötig nach oben treiben. Die Folgen sind bei vielen Menschen Schlafstörungen und tatsächlich auch eine Gewichtszunahme.

Wenig Stress, ausreichend Schlaf

Mehrere Studien haben gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen zu wenig Schlaf und einer Gewichtszunahme gibt. Ebenso schadet zu viel Stress: Er begünstigt Heißhungerattacken. Zudem beeinflussen Stresshormone wie Adrenalin und Kortisol den Stoffwechsel negativ. Für eine aktive Nährstoffaufnahme solltest du also genug Entspannung und ausreichend Schlaf in deinen Alltag einbauen. So fühlst du dich ausgeglichen und fit.

 

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Christian Zehenter

Christian Zehenter ist Diplom-Sozialpädagoge, Heilpraktiker und arbeitet als Medizinjournalist im Bereich „Gesund leben“. Dazu zählt auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Mit seinen Beiträgen möchte er seine Leser bewegen, informieren und inspirieren, sich bewusst mit dem Thema auseinander zu setzen.

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