Gewuerze in bunten Saecken
meine Ernährung

Gute Gewürze – die Seele des Essens

Richtig würzen mit Wow-Effekt

von Corinna Dürr (Kommentare: 0) , Foto: ©Bergringfoto - stock.adobe.com

Wie entscheidend Gewürze sind, damit unser Essen alle Sinne anspricht und fantastisch schmeckt, weißt du vermutlich. Aber ist dir auch bewusst, dass die Qualität der Gewürze ebenso wichtig ist wie die richtige Lagerung? Und weißt du welche Gewürze zu welchem Zeitpunkt ins Essen kommen? Hier erfährst du alles Wichtige über die wunderbare Welt des Würzens.

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Wie lagert man Gewürze richtig?

Wenn du gute Gewürze gekauft hast, solltest du sie auch richtig lagern. Sonst verlieren sie schnell an Aroma, Farbe und Würzkraft. Im schlimmsten Fall können sie auch von Ungeziefer oder Bakterien befallen werden, verschimmeln oder verderben. Achte deshalb darauf, Gewürze immer dunkel, trocken und kühl aufzubewahren. Am besten verwendest du dunkle, gut verschlossene Dosen. Über dem Herd stehen Gewürze zwar schön griffbereit, doch Hitze und Feuchtigkeit schaden ihnen. Platziere deine Gewürze also lieber in einem geschlossenen Schrank in Armeslänge vom Herd entfernt.

Wann und wie sollte man würzen?

Kommen Gewürze vor oder nach dem Kochen ins Essen? Das hängt vom Gewürz ab. Generell gilt: Kräftige und feste Gewürze wie ganze Samen, Rinde, Wurzelstücke oder feste Blätter und Stängel geben oft erst beim Mitkochen ihr Aroma ab. Dazu zählen zum Beispiel Zimtstangen, Nelken, Wachholderbeeren oder Kümmel. Aber auch Rosmarinnadeln, Lorbeerblätter oder Thymian dürfen mitgaren.

Zarte Blättchen wie Basilikum und andere frische Kräuter gibst du besser erst nach dem Kochen dazu. Sie verlieren durch die Hitze an Aroma. Auch gemahlener Pfeffer, Paprika, Muskat oder Safran reagieren übrigens empfindlich auf Hitze und kommen erst zum Schluss ins Essen.

Einige Gewürze kommen erst richtig gut zur Geltung, wenn man sie vorher anröstet. Probiere mal, Curry, Kardamom, Koriandersamen, Kurkuma oder Kreuzkümmel in der trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze zu rösten bevor du sie zum Essen gibst. Dabei immer wieder umrühren bzw. wenden. Wenn es angenehm duftet, sind die Gewürze fertig geröstet. Auch bei Fenchel, Anis, Gewürznelken oder Piment lohnt sich das Rösten. Sie schmecken dann noch intensiver.

Tipp

Streue Gewürze möglichst nicht direkt aus der Dose in den Kochtopf. Durch den aufsteigenden Wasserdampf gelangt Feuchtigkeit in die Gewürzdose und lässt Gewürze verklumpen oder schimmeln.

Welches Gewürz darf in deinem Gewürzregal nicht fehlen?

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Corinna Dürr

„Was kann man überhaupt noch essen? Was ist gesund?“ wird die Ernährungswissenschaftlerin Corinna Dürr oft gefragt. Gesunde Ernährung erscheint vielen aufwändig und kompliziert. Nicht so bei der gut gelaunten Ernährungsexpertin aus Bonn, die auch gerne mal etwas Süßes nascht. Einfach frisch und bunt essen, von allem ein bisschen, aber nicht zu viel, heißt ihre Devise. Und natürlich mit allen Sinnen genießen. Denn Essen soll gut tun und Freude machen, findet Corinna Dürr.

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