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Warum geht’s nicht ohne den organischen Schwefel MSM?

Der unverzichtbare Grundstoff für ein gesundes Leben

von Sabine Krieg (Kommentare: 0) , Foto: ©nito - stock.adobe.com

Hättest du gedacht, dass dein Körper fünf- bis siebenmal mehr Schwefel als Magnesium enthält? Das ist kein Zufall, denn dieser Mineralstoff ist lebenswichtig! Einer der wichtigsten Lieferanten für ihn ist die organische Schwefelverbindung Methylsulfonylmethan (MSM).

Vielleicht fällt dir beim Gedanken an Schwefel ein stechender oder unangenehmer Geruch ein? Das trifft aber nur für Verbindungen wie Schwefelwasserstoff zu. In reiner Form ist Schwefel ein geruchloser Mineralstoff. Er kommt in der Natur häufig vor und ist sowohl in Tieren wie Pflanzen enthalten. Der menschliche Organismus kann ihn allerdings nicht selbst herstellen. Daher musst du Schwefel regelmäßig über die Nahrung aufnehmen.

Was genau ist MSM?

Methylsulfonylmethan (auch Dimethylsulfon genannt) oder kurz MSM ist eine natürlich vorkommende organische Schwefelverbindung. Sie versorgt den Organismus mit Schwefel und gehört u. a. neben Kalzium und Magnesium zu den Elementen und Verbindungen, die unserem Körper als Baustoffe dienen.

Wieso ist MSM wichtig für unsere Gesundheit?

MSM zählt zu den wichtigsten Lieferanten für Schwefel, der sich in allen Körperzellen findet: Ihn braucht der Körper auch für viele lebensnotwendige Stoffwechselvorgänge. Schwefelhaltige Aminosäuren (z. B. Cystein und Methionin) etwa sind am Aufbau der körpereigenen Proteine beteiligt, die u. a. in deinen Knochen, Muskeln und der Haut vorkommen. Außer bei der Produktion des Bindegewebsproteins Kollagen ist MSM auch an der Herstellung wichtiger Enzyme und Hormone (z. B. Insulin) im Körper beteiligt.

Welche Wirkung wird ihm nachgesagt?

Die Forschung über MSM steht noch am Anfang, aber einzelne Studien außerhalb des Organismus zeigen in mehreren Bereichen positive Effekte:

  • Beim Sport kommt es oftmals zu kleinen Verletzungen im Körper, sogenannten Mikrotraumen. Erste Studien lassen vermuten, dass eine optimale Schwefelaufnahme die Verletzung der Muskelfasern einschränken kann. Man nimmt daher an, dass Schwefel auch bei schmerzhaften Muskelverspannungen entgegenwirkt. Und das nicht nur beim Menschen: Im professionellen Reitsport wird MSM schon lange Rennpferden zum Schutz ihrer Sehnen, Bänder und Muskeln verabreicht.
  • Außerdem ist bekannt, dass sich MSM auf den Knochenstoffwechsel auswirkt. Mediziner gehen davon aus, dass es zu den wichtigen Bausteinen für Gelenkknorpel und -schmiere zählt.
  • Andere Untersuchungen ergaben, dass organischer Schwefel antientzündlich wirken kann, denn er blockierte im Test verschiedene Botenstoffe einer Entzündung. Dies spielt zum Beispiel im Hinblick auf Erkrankungen der Gelenke wie etwa Arthrose eine Rolle.
  • Zudem hemmte MSM im Laborversuch die Entstehung freier Sauerstoffradikale. Man vermutet also, dass es antioxidativ wirken und zudem das Immunsystem stärken kann.

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Wie kann ich die Schwefelverbindung aufnehmen?

Als gute Schwefellieferanten gelten eiweißreiche Lebensmittel wie Eier, Milchprodukte (Quark und Jogurt), Fisch oder Fleisch.

In meist geringeren Mengen sind die Schwefelverbindungen auch in pflanzlichen Nahrungsmitteln wie Zwiebeln, Knoblauch, Bärlauch und Nüssen enthalten.

Wann können Nahrungsergänzungsmittel mit MSM sinnvoll sein?

Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung gibt es in Deutschland im Allgemeinen zwar keinen Mangel an Schwefel. Aber der individuelle Bedarf hängt von der körperlichen Beanspruchung und von deiner persönlichen Ernährungssituation ab:

  • Veganer sollten auf eine ausreichende Schwefelbilanz achten, da in tierischem Eiweiß mehr schwefelhaltige Aminosäuren enthalten sind als in pflanzlicher Form.
  • Bei der starken Verarbeitung oder Erhitzung von Nahrungsmitteln wird die empfindliche Schwefelverbindung MSM oftmals zum großen Teil zerstört und könnte so beim täglichen Bedarf fehlen. Wenn du öfter Fertigprodukte isst, solltest du dies bedenken.
  • Für Sporttreibende und Menschen mit Arthrose, also mit Entzündungen in den Gelenken und Schmerzen im Bewegungsapparat, ist es ebenfalls sinnvoll, auf eine ausreichende Schwefelzufuhr zu achten.

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Das Wichtigste zu MSM auf einen Blick:

  • Schwefelverbindungen wie MSM sind in nahezu jeder Körperzelle enthalten.
  • Elementare Körperfunktionen wie der Stoffwechsel sind auf Schwefel angewiesen.
  • Bei der Produktion von Kollagen ist MSM beteiligt.

Achtest du auf einen ausgeglichenen Schwefel-Haushalt? Lass uns gerne deine Erfahrungen in einem Kommentar da!

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