Gesunde Füße
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Ein Besuch beim Podologen ist mehr als kosmetische Fußpflege

Von Hühneraugen über eingewachsene Nägel bis hin zu Nagelpilz – niemand spricht gern darüber, aber viele haben damit zu tun

von Beate Werthschulte (Kommentare: 0) , Foto: ©Barbara-Maria Damrau - stock.adobe.com

Im Schnitt sind unsere Füße täglich acht Stunden lang in Schuhen eingezwängt. Sie tragen uns von A nach B, und doch schenken wir ihnen meistens zu wenig Aufmerksamkeit. Nicht selten leiden Menschen an drückenden Hühneraugen oder hartnäckigem Nagelpilz. Was also lässt sich dagegen tun?

Eine kosmetische Fußpflege ist zum Sommerbeginn und mit dem Gedanken an Sandalen und Flip Flops sicher eine gute Sache, jedoch in diesem Fall nicht wirksam. Möchtest du lästigen Fußbeschwerden den Kampf ansagen, solltest du dir von einem Podologen oder einer Podologin weiterhelfen lassen.

Was macht eigentlich ein Podologe oder eine Podologin?

Mit zunehmendem Alter und bei bestimmten Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes reicht oftmals eine Pediküre nicht mehr aus. Wenn du immer mal wieder unter Nagelpilz, eingewachsenen Fußnägeln oder auch hartnäckigen Warzen leidest, solltest du dir etwa alle vier bis sechs Wochen eine medizinische Fußpflege leisten, deine Füße also von einem erfahrenen Podologen oder einer Podologin behandeln lassen. Denn medizinischen FußpflegerInnen geht es vor allem um die Gesundheit deiner Füße, je nach Bedarf arbeiten sie eng mit deinem behandelnden Arzt zusammen. PodologInnen verfügen, anders als kosmetische FußpflegerInnen, über eine mehrjährige Ausbildung und haben zudem eine staatliche Prüfung abgelegt. Sie sind darin geschult, beispielsweise Diabetikerfüße ganz genau zu inspizieren und Veränderungen, die medizinisch behandelt werden müssen, sofort zu erkennen. Das gilt insbesondere dann, wenn du an Diabetes erkrankt bist. Diabetiker tragen nämlich ein erhöhtes Risiko für Fußprobleme, so sind ihre Füße besonders anfällig für Verletzungen, die Haut ist oft sehr trocken und rissig. Zudem neigen sie häufig zu Pilzerkrankungen oder anderen Infektionen. Auch Menschen, die unter Rheuma oder Venenerkrankungen leiden, haben immer wieder Fußprobleme, bei denen eine medizinische Fußpflege hilfreich sein kann.

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Was kostet die Pflege deiner Füße?

Die Preise sowohl für die kosmetische als auch für die medizinische Fußpflege variieren, sie sind in der Regel abhängig vom Umfang der Behandlung. Für eine kosmetische Fußpflege solltest du etwa 15 bis 30 Euro einplanen, bei einer medizinischen Fußpflege liegen die Kosten bei ungefähr 25 bis 30 Euro. Liegt eine medizinische Notwendigkeit für die Behandlung deiner Füße durch einen Podologen vor, etwa im Falle einer Diabeteserkrankung, kann der Arzt sie verordnen. In solchen Fällen übernehmen die Krankenkassen die Kosten.

Wie findest du einen Podologen oder eine Podologin in deiner Nähe?

Natürlich macht es immer Sinn, sich auf eine Empfehlung zu verlassen. Vielleicht kennst du in deiner Nachbarschaft oder in deinem Bekanntenkreis jemanden, der bereits regelmäßig seine Füße professionell behandeln lässt. Eine gute Idee ist es auch, einmal die Internetseite des Deutschen Verbands für Podologie (ZFD) e.V. anzuschauen. Dort sind bundesweit etwa 5.000 PodologInnen registriert, in einer Liste kannst du nach einem passenden Experten in deiner Nähe suchen.

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Ich wünsche dir und deinen Füßen einen guten Start in den Sommer!

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Beate Werthschulte

Mein Name ist Beate Werthschulte. Ich bin PR-Beraterin und Journalistin und mit Herz und Seele Düsseldorferin. Ein guter Grund, für die größte Tageszeitung der Stadt zu schreiben. Gesundheit, Fitness und ein gepflegtes Äußeres gehören für mich zusammen – das möchte ich in meinen Blog-Beiträgen zeigen.

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