Mann und Frau in der Sauna
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Saunieren ist gesund – welcher Saunatyp bist du?

Regelmäßige Saunabesuche stärken dein Immunsystem, sorgen für Entspannung und eine schöne Haut

von Beate Werthschulte (Kommentare: 0) , Foto: ©Kzenon - stock.adobe.com

Echte Fans gehen das ganze Jahr über regelmäßig in die Sauna, auch im Sommer, wenn es heiß ist. Aber gerade in den kalten und nassen Monaten des Jahres, die uns nun unweigerlich bevorstehen, kann ein Saunabesuch sich positiv auf deinen Körper und deine Seele auswirken.

In Finnland, dem Ursprungsland der Sauna, gehört sie deshalb auch zum täglichen Leben dazu. Schon kleine Kinder werden von ihren Eltern ganz selbstverständlich mitgenommen und gewöhnen sich schnell an den heißen Saunadampf.

Welche Sauna ist die richtige für dich?

In der Regel sind Temperaturen zwischen 40 und 110 Grad Celsius in Saunen üblich, in der bekannten finnischen Sauna ist es mit 75 bis 110 Grad Celsius besonders heiß, die Luftfeuchtigkeit ist eher niedrig. Nicht für jeden sind diese Temperaturen geeignet. Wer beispielsweise unter hohem Blutdruck oder Kreislaufproblemen leidet, entscheidet sich besser für eine Bio-Sauna, also eine schonenden Variante der finnischen Sauna, mit einer vergleichsweise niedrigen Raumtemperatur von etwa 55 Grad Celsius und etwas höherer Luftfeuchtigkeit. Unterschiedliche ätherische Öle sorgen hier meistens für einen angenehmen Duft, der zur Beruhigung und Entspannung beiträgt. Sollten deine Saunagänge – übrigens maximal drei – in der finnischen Sauna zwischen fünf und maximal 15 Minuten liegen, kannst du in einer Bio-Sauna länger, nämlich bis zu einer halben Stunde bleiben. Eine weitere eher milde Variante der finnischen Sauna ist das Dampfbad. Die Temperatur liegt hier bei etwa 40 bis 50 Grad Celsius, dafür beträgt die Luftfeuchtigkeit 80 bis 100 Prozent. Am besten du schaust selbst, in welcher Sauna du dich am wohlsten fühlst und am besten entspannen kannst. Abkühlungs- und Ruhephasen gehören übrigens bei jeder der genannten Varianten zwischen den einzelnen Gängen dazu.

 

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Wann darfst du nicht in die Sauna?

Zwar kannst du mit regelmäßigen Saunabesuchen Erkältungen vorbeugen, doch wenn es dich bereits erwischt hat, solltest du nicht in die Sauna gehen, sondern abwarten, bis du wieder fit bist. Wer unter Entzündungen, Fieber, Schwindelanfällen, Lungenerkrankungen oder Nierenproblemen leidet, sollte auf Saunabesuche verzichten. Grundsätzlich solltest du vor deinem ersten Besuch sicherheitshalber deinen Arzt um Rat bitten.

Stoffwechselerkrankungen, Atemwegsbeschwerden oder Hautausschlag? Regelmäßige Saunabesuche können helfen

Neben der bereits angesprochenen Stärkung deines Immunsystems können bei bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder auch bei Erkrankungen der Atemwege Saunabesuche durchaus sinnvoll sein. Der Stoffwechsel wird angeregt, und nicht nur die Versorgung deines Körpers mit Sauerstoff, sondern auch die Atmung kann sich verbessern. Und selbst wenn du unter Hauterkrankungen wie beispielsweise Akne oder Neurodermitis leidest, können regelmäßige Saunagänge dir helfen und dein Hautbild verfeinern. Ganz besonders gut tut dir ein Saunabesuch nach dem Sport, denn die Wärme entspannt deine Muskeln, durch das Schwitzen wird eine Übersäuerung der Muskeln verhindert und du kannst einem Muskelkater vorbeugen. Laut einer finnischen Studie soll tägliches Saunieren sogar das Risiko senken, an Demenz oder Alzheimer zu erkranken.

Mein Tipp für Anfänger

Bei deinem ersten Saunabesuch solltest du dich mit zwei Saunagängen begnügen, die nicht länger als fünf bis acht Minuten dauern. Zudem solltest du dich am besten auf die untere Stufe – meistens gibt es drei Stufen in einer Sauna – setzen oder legen, denn dort ist es am kühlsten. Nach dem Saunieren ist es wichtig, sich gut abzukühlen – die kalte Dusche gehört also unbedingt dazu. Denn eine gesundheitsfördernde Wirkung lässt sich nur mit ausreichender Abkühlung durch kaltes Wasser und frische Luft erreichen. Nimm dir zudem nach jedem Saunagang eine halbe Stunde Zeit zum Ausruhen. Und vergiss nicht, zum Schluss genügend Wasser oder Saftschorle zu trinken, um den durch das Schwitzen entstandenen Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen.

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Beate Werthschulte

Mein Name ist Beate Werthschulte. Ich bin PR-Beraterin und Journalistin und mit Herz und Seele Düsseldorferin. Ein guter Grund, für die größte Tageszeitung der Stadt zu schreiben. Gesundheit, Fitness und ein gepflegtes Äußeres gehören für mich zusammen – das möchte ich in meinen Blog-Beiträgen zeigen.

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